Architekturplanung
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Kamera

Lektion 21 Kapitel 6 Module 2

Kameransichten speichern

Im ArCADia-System können außer den Standardansichten auch eigene Beobachtungspunkte des Nutzers gespeichert werden. Beim Einfügen der Kamera wird ihre Lage, Ansichtsseite, Winkel und Bildverhältnis gespeichert.



Vorgehensweise:

3D-Ansicht -->  Die Parameter der aktuellen Ansicht, als Kameraansicht speichern

Menüleiste System --> logische Menügruppe Einfügen -->  Kamera

Wenn die Option von der Werkzeugleiste (oder Menüleiste) aus ausgewählt wird, dann erscheint diese im Grundriss. Zuerst die Kamera und dann ihre Richtung. 

ACHTUNG: Die Lage der Kamera ist mit der Projektnull verbunden, also mit der Höhe ü.d.M. Die Kamera ist nicht dem Geschoss zugeschrieben, in welches sie eingefügt wird. Wenn ein Gebäude also 200 m ü.d.M. gelegen ist, wird sich die Kamera im Grundriss standardmäßig auf der Ebene 0 m ü.d.M. einstellen, es sei denn, dass die korrekten Werte im Eigenschaftsfenster eingefügt werden.


Abb. 43 Fenster mit den Kameraeigenschaften

Name — Name der gespeicherten Ansicht/Kamera.

Position in der Z-Achse — der standardmäßige Wert beträgt 180. Beim Einfügen der Kamera im Grundriss sollte ein entsprechender Wert angegeben werden. Wird die Kamera der 3D-Ansicht hinzugefügt, wird die Höhe automatisch abgelesen.

Neigung — Bezeichnung des Neigungswinkels, d. h. ob die Ansicht gerade, nach unten oder nach oben gerichtet ist.

Sichtwinkel — Winkel für die Einstellung der Kameraansicht (Sichtbereich).

Bildproportionszahl — beim Speichern der Kamera wird die Proportionszahl für die Fenstergröße (Höhe zu Breite) gespeichert. Je nach der späteren Größe des Fensters wird nach der erneuten Wahl der gespeicherten Kamera die Fenstergröße auf die gespeicherte Proportionszahl gradiert, wodurch die Ansicht mit der gespeicherten Kameraansicht übereinstimmen wird, auch wenn das Fenster größer oder kleiner ist.

Wird die Kamera der 3D-Ansicht hinzugefügt, werden alle Parameter außer dem Namen aus der aktuellen Ansichtseinstellung abgelesen. Wird eine nächste Kamera eingefügt, sollte entschieden werden, ob es eine neue Ansicht ist oder ob es sich bei der Modifikation um eine schon eingefügte Kamera handelt. Ist es eine neue Ansicht, dann wird sie unter einem neuen Namen gespeichert. Handelt es sich jedoch um eine Modifikation, dann werden beim Speichern die Anfangswerte auf die Festwerte geändert oder sie werden noch mal überschrieben.

ACHTUNG: Die hinzugefügten Kameras können zum automatischen Speichern der Visualisierung mit Multirendering verwendet werden, wo für jede Kamera separat die Eigenschaften des renderings definiert werden können (Qualität, Datum, Lage der Sonne usw.) und wählen, welche der gespeicherten Kameras eingesetzt werden sollten. 

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